Stift Ossiach
Ältestes Benediktinerstift Kärntens, das im ersten Viertel des 11. Jahrhunderts vom bayrischen Adeligen Ozi I. und seiner Frau Glismod gegründet wurde.
Nach einer seit 1521 nachweisbaren Legende soll der
Polenkönig Boleslaus seine letzten Jahre als
stummer Büßer im Kloster verbracht haben und hier 1089 gestorben sein.
1484 zerstörte ein Brand Kirche und Kloster. 1783 erfolgte die Aufhebung des Klosters. Die Gebäude wurden zwischenzeitlich als Kaserne verwendet. 1816 wurden große Teile, darunter auch der Kreuzgang an der Südseite der Kirche, abgetragen. 1872 bis 1915 wurde das Kloster wieder als Kaserne b. z. w. Gestüt verwendet. 1946 erfolgte die Übergabe an die Österreichischen Bundesforste. Es folgte ein Umbau zu einem Hotel, und seit 1969 finden in den Sommermonaten musikalische Veranstaltungen des „Carinthischen Sommers“ statt.
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